

Schweinehof Martin

VIELFALT
Schweinehof Martin - so nennen wir uns.
Schweinehaltung stellt den Schwerpunkt unserer Arbeit dar.
Aber auch sonst haben wir vielfältige Ansprüche an uns selbst: Ackerbau zur eigenen Futterproduktion, Blühflächen, Erhalt von Streuobstwiesen, nachhaltige Waldwirtschaft...
Dabei geht es uns vor allem darum, dass das, was wir tun, sinnvoll ist. Und dass es sich hier eben nach echtem Bauernhof anfühlt!


SCHWEINE
Vor ein paar Jahren wollten wir etwas verändern an unserem Schweinestall.
Die Tiere sollten mehr Licht, Luft, Stroh und vor allem Abwechslung bekommen. Viel Zeit haben wir investiert in die Planung und noch mehr in den Umbau zu einem tiergerechteren Stall.
Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.
Und die Schweine offensichtlich auch!
Im Innenbereich wird mehrmals täglich frisches Stroh eingestreut. Das macht den Liegebereich weich und trocken. Die Schweine wühlen im Stroh und fressen es auch gern. Da das Stroh von unseren eigenen Getreidefeldern kommt, haben wir die Qualität selbst in der Hand.


Stroh, Scheuerbäume, Knabberhölzer,
Holzwippen zum
Spielen und Zerren, vielfältige Klimareize ...
Unsere Schweine sind ständig auf Erkundungstour.
Die wichtigste Neuerung am Stall ist der Auslauf. Die Schweine können jederzeit selbst entscheiden, ob sie lieber innen im Stroh liegen oder ihren Rüssel draußen in den Wind halten. Sonne, Regen und Schnee inklusive!
Das schafft Abwechslung und damit Wohlbefinden.


Weitere Infos dazu unter:
http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm
REGIONAL DENKEN
Regionalität ist uns ein Anliegen.
Das spiegelt sich auch darin wider, dass unsere Metzger nur wenige km entfernt sind.
Kurze Wege - gut für uns und gut fürs Tier!
NACHHALTIGKEIT
Die Wiederaufforstung einer Waldfläche ist kurzfristig betrachtet wenig sinnvoll - erstmal ist viel Arbeit nötig. Die Ernte ist frühestens in 100, bei Laubbäumen erst 200-300 Jahren zu erwarten.
Wer hat so viel Zeit?
Wir alle profitieren vom nachhaltigen Denken unserer Vorfahren. Wir sollten auch unseren Nachfahren Ressourcen erhalten.
Deshalb investieren auch wir viel Zeit in einen gesunden Wald, erhalten unsere Streuobstbestände, bereichern die Vielfalt auf den Ackerflächen mit blühenden Zwischenfrüchten und reduzieren die intensität der Bodenbearbeitung unserer Felder um die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten.

Blühflächen
Teile unserer Ackerflächen haben wir als mehrjährige Blühflächen eingesät.
Das Gute daran: Am besten eignen sich die Stellen, die für den Ackerbau miserabel sind!
Magere Böden sorgen für einen lockeren Bewuchs, im Optimalfall sogar Offenbodenstellen. Hier haben auch konkurrenzschwache Pflanzen eine Chance. In Kombination steigert das die Insektenvielfalt um ein Vielfaches.
Und wenn's krabbelt, summt und brummt, ist das der Beweis: Es hat sich gelohnt!
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UNSER HOF - UNSERE IDEEN
Als landwirtschaftlicher Familienbetrieb in Oberschwaben versuchen wir, den Erhalt und die Wiederherstellung ökologisch wertvoller Lebensräume mit einer effizienten landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion zu kombinieren. Wir sind der Meinung, dass wir trotz landwirtschaftlicher Produktion dafür Sorge tragen können, dass alles ein bisschen lebendiger bleibt. Wir hoffen, Sie haben auf dieser Seite einen kleinen Eindruck von unseren Ideen bekommen.
Danke für den Besuch!
Eure Familie Martin
KONTAKT
David Martin
Hecht 3
88285 Bodnegg









